Wippsägen

Profi Wippsägen

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Wippsägen

Brennholz erfreut sich in Zeiten explodierender Ölpreise wachsender Beliebtheit. Und wer Brennholz sägen möchte, benötigt eine Wippsäge. Diese Sonderform der Kreissäge ist extra dafür ausgelegt, Äste und Stämme in passende Stücke zu sägen. Was mit einer regulären Säge viel Zeit kostet, ist mit einer Wippsäge schnell erledigt. Deshalb gilt: haben Sie große Mengen von Brennholz zu sägen, kommen Sie an einer Wippsäge nicht vorbei.

Wie funktionieren Wippsägen?

Wippsägen bestehen aus einem großen Sägeblatt, das in einer Schutzvorrichtung rotiert. Rechtwinklig zu diesem Sägeblatt ist eine U- oder V-förmige Wippe angebracht, die den Wippsägen ihren Namen gibt. In diese Wippe wird der zu sägenden Ast oder Stamm gelegt und fixiert.

Im rechten Teil der Wippe befindet sich ein Schlitz. Wird nun die Wippe mit leichtem Druck gegen das Sägeblatt geführt, dringt das Sägeblatt in den Schlitz ein und zersägt das eingelegte Holzstück. Dabei sorgt eine Rückstellfeder dafür, dass die Wippsäge nicht in dieser Position verharrt. Vielmehr zieht sie sich automatisch wieder vom Sägeblatt zurück, wenn der Druck auf die Wippe nachlässt.

Welche Wippsägen gibt es?

Die meisten Wippsägen sind aus pulverbeschichtetem Stahl. Es gibt Wippsägen mit 230-Volt-Motoren und Profigeräte, die eine Spannung von 400 Volt benötigen. Alle Wippsägen verfügen über eine Wippe, in die das Holz gelegt wird. Manche Wippsägen haben längenverstellbare Wippen. Widerhaken und Spanngurte sorgen dafür, dass das Holz in der Wippsäge sicher fixiert ist. Welchen Durchmesser der zu schneidende Stamm haben darf, hängt vom Durchmesser des Sägeblattes der Wippsäge ab.

Arbeiten mit Wippsägen

Wippsägen sollten immer an ebenen, trittfesten und gut beleuchteten Standorten aufgestellt werden. Im näheren Umkreis von Wippsägen darf es keine Stolperfallen geben. Die Holzstücke und Sägespäne unter der Wippsäge sollten dewegen regelmäßig entfernt werden.

Beim Arbeiten mit einer Wippsäge ist immer Schutzkleidung zu tragen. Achten Sie auf eng anliegende Kleidung und tragen Sie eine Schutzbrille, Handschuhe und einen entsprechenden Gehörschutz. Wird die Wippsäge ohne Absauganlage betrieben, sollten Sie auf jeden Fall auch eine Staubschutzmaske verwenden.

Die richtige Pflege von Wippsägen

Wichtig ist, dass Wippsägen nach dem Betrieb mit einem Lappen oder Handfeger von Sägespänen und Staub gereinigt werden, weil verschmutze Kühlrippen eine Überhitzung der Wippsäge zur Folge haben können.

Steht die Wippsäge im Freien, sollte sie mit einer Plane abgedeckt werden. Insbesondere der Motor der Wippsäge ist vor Feuchtigkeit zu schützen. Wird eine Wippsäge länger nicht verwenden, empfiehlt es sich, Sägeblatt und Federn mit einem öligen Lappen einzureiben. Diese Maßnahmen schützen die Wippsäge vor störendem Rostbefall.